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Auf "glorreiche Sieben" zusammengeschrumpft
(von Denise Wellmeyer / 29.01.2012)
Die dritte Niederlage in Folge mussten wir am Samstag gegen die Ruhrvolleys aus Stockum einstecken. Die kam jedoch nicht überraschend. Mit unserer in der Not zusammen gewürfelten Mannschaft hatten wir von Beginn an kaum Chancen. Da unser Team wegen unserer beiden Schwangeren sowieso schon auf sieben aktive Spieler geschrumpft ist, standen wir am Samstag vor einem echten Problem, als auch noch zwei wichtige Spielerinnen wegen eines Magen-Darm-Infekts absagen mussten.
Leider kamen die Ruhrvolleys unserem Wunsch die Partie zu verschieben nicht nach und bestanden auf die Durchführung. Zum Glück konnte unsere Reservespielerin Anna spontan einspringen und die kranke Ela vertreten. Anna hat jedoch seit Jahren nicht mehr am aktiven Ligabetrieb teilgenommen und trainiert auch erst seit dieser Saison wieder regelmäßig. Zudem mussten wir so umstellen, dass auch einige andere nicht auf ihren gewohnten Positionen spielen konnten. Nicht überraschend also, dass wir im ersten Satz Probleme hatten ins Spiel zu finden. Wir verloren 25:11. Doch unser Ehrgeiz war geweckt. Trotz der denkbar ungünstigen Voraussetzungen wollten wir uns nicht kampflos geschlagen geben.
Im zweiten Satz gaben wir alles und setzten uns durch eine gute Angabenserie schnell mit 5 Punkten ab. Unsere Gegnerinnen ließen wir im zweiten Satz nur 13 Punkte machen. „Hut ab!“ für diese Leistung. Leider konnten wir an diesen Erfolg in den folgenden Sätzen nicht anknüpfen. Mit 10 und 7 Punkten verloren wir den 3. und den 4. Satz.
Die Ergebnisse täuschen allerdings ein wenig über unsere tatsächliche Leistung hinweg. Zwischenzeitlich spielten wir richtig gut und zeigten, dass man selbst eine absolute Notlösung bei uns noch fürchten muss.
Unseren zweiten Tabellenplatz gaben wir durch die Niederlage an unsere Gegnerinnen ab und wurden zudem von den Mädels aus Stiepel überholt. Wirklich schade ist nicht unbedingt, dass wir unseren vorderen Platz aufgeben mussten, sondern dass wir nicht die Möglichkeit hatten, uns gegen die Damen aus Stockum unter normalen Umständen zu messen. Deswegen von hier aus: Gute Besserung an unsere kranken Hühner!
Bleibt zu hoffen, dass wir bei den nächsten Partien keine ungeplanten Ausfälle mehr haben.
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